Neuseeland
Oktober 12, 2014

Das Dornbusch-Drama von Queens­town #NZL (4)

Wie kommt man mit der ein­hei­mi­schen Flora und Fauna eigent­lich am bes­ten in Berüh­rung? Rich­tig! Indem man sich mit­ten hin­ein begibt. Gesagt, getan, dachte ich und wählte - nach­dem ich den Gip­fel des Mount Rosa in der Nähe von Queens­town nach zwei Stun­den erreicht hatte - einen unbe­fes­tig­ten Pfad als Abstiegsroute.

Naja, mal abge­se­hen davon, dass ich Flora und Fauna eigent­lich gar nicht ken­nen­ler­nen wollte. Mir übri­gens auch nichts dabei dachte.

Und mal abge­se­hen davon, dass der Pfad kein Pfad war und nach gut einer Stunde über Fels und Schot­ter sowie tro­cke­nen Gras­bü­scheln inmit­ten von Dorn­bü­schen und neu­see­län­di­schen Sta­chel­pflan­zen endete.

Der Weg zurück nach oben war sodann auch nicht mehr zu iden­ti­fi­zie­ren (ich war zudem immer noch davon über­zeugt, irgend­wie und irgendwo sicher­lich immer wie­der einen klei­nen Durch­gang nach unten zu fin­den) und so begann ein anfangs lus­ti­ges, dann immer unsym­pa­thi­scher wer­den­des Auf und Ab und Links und Rechts durch den Süd­hang des Mount Rosa.

Da ich ohne­hin ganz gut im Füh­ren von Selbst­ge­sprä­chen bin, ent­schloss ich mich schließ­lich, die Kamera anzu­ma­chen. So wollte ich mich immer­hin im Nach­hin­ein in die Geschichts­bü­cher der ver­we­gens­ten Abstiegs­rou­ten vom Mount Rosa ein­tra­gen. Oder für einen Kurz­clip bei Upps! - die Pan­nen­show qua­li­fi­zie­ren. Und so ent­stand es - das Dornbusch-Drama in meh­re­ren Akten.







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