Malaysia
Mai 28, 2014

Ein Tag in Kuala Lumpur

Kuala Lum­pur beginnt mit der schä­bigs­ten Unter­kunft mei­ner bis­he­ri­gen Reise, weil das Klin­geln an den Rezep­tio­nen weit nach Mit­ter­nacht auch beim drit­ten vorab aus­ge­wähl­ten Hos­tel nicht zum Erfolg führt. Der Vor­schlag des Taxi­fah­rers ent­puppt sich als schmut­zige Absteige mit dre­cki­gen Duschen und mod­ri­ger Luft. Das Zim­mer ist mehr Raum im Bett als Bett im Raum, aber es ist mitt­ler­weile vier Uhr am Mor­gen und die Ansprü­che sin­ken sekündlich.

Die 1,5-Millionen-Metropole über­rascht am nächs­ten Tag mit Regen. Ein Segen nach der Hit­ze­schlacht in Myan­mar. Die öffent­li­chen Trans­port­mit­tel sind effi­zi­ent und so kann man zwi­schen drei ver­schie­de­nen Arten von Zügen und sechs Linien aus­wäh­len. Die Tickets sind bil­lig und kos­ten je nach Anzahl der Sta­tio­nen zwi­schen einem (ca. 0,25 Euro) und vier Ring­git (ca. 1 Euro).

Zudem gibt es tou­ris­ten­freund­li­che Hop-On -und Hop-Off-Buse, die kos­ten­los durch die Stadt­vier­tel fah­ren. Mor­gens und am spä­ten Nach­mit­tag sind die aller­dings nicht zu emp­feh­len. In der Rush Hour ist man mit den Zügen und sogar zu Fuß schneller.

Das Essen ist mul­ti­kul­tu­rell und gut. Chi­na­town und Little India spre­chen für sich und auch für lan­des­ty­pi­sches Essen wie Nasi Lemak muss man nicht lange suchen. Und so ist der Tag schnell gefüllt mit Sight­see­ing, Shop­ping und Schlem­men.

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