Reiseberichte
März 30, 2014

Koh Chang: Dschun­gel, Strand und Motorbike

PS: Die beweg­ten Bil­der wur­den unter Ein­satz volls­ter Kör­per­kraft gedreht und geschnit­ten, aber garan­tiert nicht dia­lekt­frei unter­legt. Viel Spaß!

Ich feiere mich selbst. Bin über­mü­tig. Lasse den Motor auf­heu­len. Sehe den freien Asphalt vor mir. Beschleu­nige auf über fünf­zig Stun­den­ki­lo­me­ter. Finde das alles ganz toll, was ich da so mache. Und dann liege ich plötz­lich. Im Stra­ßen­gra­ben neben einer lang­ge­zo­ge­nen Rechts­kurve auf Koh Chang. Mein 125ccm-Motorbike und ich. Hast du noch ganz gut abge­fan­gen, denke ich im ers­ten Augen­blick. Hätte auch dein letz­ter Tag auf dei­ner Reise sein kön­nen, im Zwei­ten. Da ein klei­ner Schnitt am Ober­schen­keln, hier ein paar Schürf­wun­den - mehr ist aber nicht. Den­noch bin ich ein biss­chen auf­ge­kratzt - der Rol­ler ordent­lich zer­kratzt. Das gute Ding fährt aber noch.


Big Old Mama” vom Motorbike-Verleih hat am Abend aber kein Ein­se­hen. 1400 Baht (ca. 30 Euro) Repa­ra­tur­kos­ten wer­den fäl­lig. Ein fai­rer Deal, keine Frage. Dabei hatte ich extra noch den Ein­bruch der Dun­kel­heit abge­war­tet. Die alte Dame war mir am Mor­gen näm­lich nicht unbe­dingt als Adler­auge in Erin­ne­rung geblieben.

Posi­tiv über­rascht sollte man sich zei­gen, falls sich die Ben­zin­preise über Nacht dra­ma­tisch fal­len. So gab’s die volle Ladung Sprit für mich an einem Tag für 240 Baht, am ande­ren Tag an der glei­chen Tank­stelle für nur 200 Baht. Ver­äp­pelt wer­den kos­tet also (fast) nichts.

Berglandschaft auf Koh Chang
Strand auf Koh Mak

INFOR­MA­TIO­NEN UND TIPPS

- Ich habe im Oasis auf Koh Chang über­nach­tet. Nicht ganz bil­lig (450 Baht), am Ende eines stei­len Weges gele­gen, dafür mit super Panorama-Blick vom Restau­rant­be­reich. Mit­tel­mä­ßi­ger Wifi-Empfang. Die Unter­künfte (Holz­bun­ga­lows) am Strand sind preis­güns­ti­ger.


Immer wie­der ist zu hören dass Koh Chang bald genauso (über)bevölkert sein wird wie die gro­ßen Inseln im Süden. Fakt ist: Nach dem Tsu­nami vor zehn Jah­ren hat der Tou­ris­ten­strom auf Koh Chang rasant zuge­nom­men. So maka­ber es klingt, aber die Insel ist einer der Pro­fi­teure der Natur­ka­ta­stro­phe. Bestä­tigt hat das unse­rer Guide Tan wäh­rend der Trek­king­tour. Er selbst ver­lor durch die Kata­stro­phe seine Arbeit in der Pro­vinz Krabi und hat auf Koh Chang neu ange­fan­gen.


Die größ­ten und belieb­tes­ten Strände (Lonely Beach / White Sand Beach) sind dem­ent­spre­chend über­lau­fen, das Essen vor allem am White Sand Beach teu­rer.


Im Osten der Insel gibt es dage­gen noch ein­zelne ver­las­sene Strand­per­len wie den Long Beach. Sand und Was­ser hatte ich dort den hal­ben Tag nur für mich. Mit dem Rol­ler ist man, je nach Aus­gangs­ort, in ein bis drei Stun­den dort.

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1 Comment

  • […] haben mich bis­her nicht von innen gese­hen. Ich werde wie­der kom­men. Schon in einer Woche. Nächs­tes Ziel: Koh Chang. Eine kleine Insel an der kam­bo­dscha­ni­schen Grenze. Ein Freund von Lea hat mir ein […]

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