Neuseeland
Oktober 12, 2014

Milch­un­fall in Dun­edin #NZL (2)

Mein Cam­per­van ist nur gelie­hen und da kommt es nicht gut, den Tep­pich­bo­den mit Flüs­sig­kei­ten auf­zu­wei­chen. Ins­be­son­dere wenn die Flüs­sig­keit Milch heißt. Da ich mich aber ent­schlos­sen hatte, Corn­fla­kes als mein täg­li­ches Früh­stück anzu­se­hen und die Stra­ßen in Dun­edin beein­dru­ckend steil und kur­vig sind, machte sich meine Milch­tüte in einem sehr stei­len Moment selbstständig.

Nach eini­gen Minu­ten stellte ich das dann auch über­ra­schend fest und blickte weni­ger erfreut auf eine rie­sige weiße Lache direkt unter dem Rück­sitz. Eine Küchen­rolle spä­ter dann kurz­zei­tige Erleich­te­rung. Aber zu früh gefreut. Für die nächs­ten Stun­den und schließ­lich auch Tage stellte sich die Stoff­ver­klei­dung als ein Meis­ter der Tran­spi­ra­tion her­aus. Das Ding schwitzte die Milch nur sowas von aus. Immer und immer wieder.

Und wer sich an den Geruch von sau­rer Milch erin­nert, weiß, welch himm­li­scher Duft seit­dem mei­nen Cam­per­van durchströmt.






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