Neuseeland
November 26, 2014

Rotorua: Krieg der Plat­ten #NZL (10)

Man sieht nicht, dass man in Rotoura ist - man riecht es. Die Straße, die zur Stadt führt, heißt nicht umsonst Ther­mal Explo­rer High­way. Nahezu über der gesam­ten 50 000-Einwohnerstadt längt liegt eine Schwe­fel­fahne. Die Gegend ist ein tek­to­ni­scher Hexen­kes­sel. Unter der Erde kocht es gewal­tig, selbst im Stadt­park dampft es aus dem Boden. Der Grund: Die Pazi­fi­sche Erd­platte schiebt sich hier auf der Nord­in­sel unter die Indo-Australische. Das führt immer wie­der zu Vul­kan­aus­brü­chen und Erd­be­ben, ist davon abge­se­hen aber vor allem für Tou­ris­ten ein Fest für die Augen und eine Wohl­tat für den Kör­per. Gey­sire schie­ßen in die Höhe, Matsch­tüm­pel bro­deln und explo­die­ren und heiße Quel­len gibt es im Übermaß.

Die Ein­hei­mi­schen haben die Zei­chen der Zeit erkannt und dem Tou­ris­mus Tor und Tür geöff­net. Trotz­dem wirkt Rotorua im Novem­ber nicht über­lau­fen und es gibt immer noch Mög­lich­kei­ten, sich die sicht­ba­ren Aus­wir­kun­gen des tek­to­ni­schen Krie­ges für wenig oder gar kein Geld anzu­se­hen. Die kochen­den Mud Pools, die zer­klüf­te­ten Cra­ters of the Moon und der blub­bernde Kuriau-Park geben einen ers­ten guten Ein­blick über das, was es heißt, wenn unter einem die Erde brodelt.




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2 Comments

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